Sagen Sie ja zu LivingLand! Europas Agrarpolitik muss besser werden.

Die EU-Kommission überarbeitet gegenwärtig ihr Programm zur gemeinsamen Agrarpolitik. Diese Reformen entscheiden darüber, wie die Agrarpolitik nach 2020 aussehen wird – und somit die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung in Europa.

Mit einer breit angelegten öffentlichen Konsultation haben Sie als EU-Bürger*in die Chance, sich in diesen Prozess einzubringen. Das wollen wir ihnen erleichtern: wir haben Antwortvorschläge aufbereitet und laden Sie ein, sie zu nutzen. Mit Hilfe unserer Aktion werden ihre Antworten zusammen mit ihrem Namen und ihrer (anonymisierten) E-Mail-Adresse direkt an die EU-Kommission weitergeleitet.

Zurück zum Formular – sagen Sie ja zu einer europäischen Agrarwende

Lesen Sie die Fragen der EU-Kommission und unsere Antwortvorschläge:

  • „Welches sind die größten Probleme/Hindernisse, weshalb mit der derzeitigen Politik die Ziele nicht erreicht werden? Was sind die Ursachen für diese Probleme?“

    Die GAP fördert keine nachhaltige Landwirtschaft, da sie hauptsächlich darauf ausgerichtet ist, einer kleinen Zahl von großen Betrieben zugute zu kommen. Sie scheitert auch dabei, die Umsetzung und Durchsetzung der EU-Umweltgesetzgebung und weiterer, den Ernährungs- und Landwirtschaftssektor betreffenden Bestimmungen zu unterstützen, wie beispielsweise im Bereich Tierwohl und Gesundheit.

  • „Welche Elemente der derzeitigen GAP sind am komplexesten bzw. mit dem größten Aufwand und warum?“

    Die derzeitige Politik (hauptsächlich Direktzahlungen aus der 1. Säule) ist eine Belastung sowohl für die Bürgerinnen und Bürger der EU, als auch für die Natur; Trotz des immensen Budgets, scheitert sie bei der Erbringung von konkreten Umwelt- und sozialen Leistungen in Schlüsselbereichen, wie beispielsweise Arbeitsplätze, Wirtschaft im ländlichen Raum, Gesundheitswesen, Lebensmittel, Klima und Biodiversität.

  • „Halten Sie es für eine modernisierte GAP für erforderlich, weitere Ziele hinzuzufügen? Wenn ja, welche?“

    Eine modernisierte GAP sollte die Transformation hin zu einem nachhaltigen Ernährungs- und Landwirtschaftssektor unterstützen, die Umwelt schützen und tatsächliche gesellschaftliche Leistungen für alle Bürgerinnen und Bürger, inklusive der Landwirte, ermöglichen. Schädliche Subventionen müssen beendet werden und die GAP muss zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs) beitragen, dies schließt die Bekämpfung des Klimawandels mit ein.

  • „Haben Sie konkrete Vorschläge, wie die GAP vereinfacht und der Verwaltungsaufwand für Landwirte/Begünstigte (oder öffentliche Verwaltungen) verringert werden könnte? Bitte führen Sie Ihre Vorschläge näher aus und erläutern Sie die Gründe.“

    Die Subventionen der 1. Säule sollten ersetzt werden durch Anreize, die an zielgerichtete (und messbare) gesellschaftliche und umwelt- /naturschutzfachliche Anforderungen geknüpft sind.

  • „Haben Sie weitere Anregungen zur Modernisierung der GAP?“

    Ich stimme der LivingLand-Vision (www.living-land.org) zu. Die neue Agrarpolitik der EU muss fair, ökologisch nachhaltig, gesund und mit globaler Verantwortung gestaltet werden. Der politische Prozess sollte offen und transparent sein und alle relevanten Sektoren/Behörden (insbesondere Naturschutz, aber auch Klimaschutz, Entwicklungshilfe, Gesundheit etc.) mit einbeziehen.

Sagen Sie ja zu LivingLand! Europas Agrarpolitik muss besser werden.

Klima- und Umweltschutz, Tierwohl, Fairness für bäuerliche Betriebe und ländliche Regionen sind Säulen einer Landwirtschaft, die Zukunft hat. Europas gemeinsame Agrarpolitik – Stand jetzt – ist dagegen einseitig auf Wettbewerb, gesteigerten Export und die Vorherrschaft der Agrar- und Ernährungsindustrie ausgerichtet.

Das muss sich ändern. Wir brauchen starke Reformen für Natur, Mensch und Gesundheit! Setzen Sie als Europäer*in ein Zeichen – und die EU-Kommission gemeinsam mit vielen anderen unter Druck. Sagen Sie ja zu einer europäischen Agrarwende. Hier geht es zu den Antworten, die wir für Sie vorbereitet haben

Informiert werden

Möchten Sie über diese und weitere BUND-Aktionen auf dem Laufenden gehalten werden?*
* Pflichtfeld
Wir sind schon 160.709 Helfen Sie uns 180.000 zu erreichen.

Bitte bestätigen Sie ihre E-Mail-Adresse

Wir haben Ihnen soeben eine E-Mail mit dem Bestätigungslink geschickt. Schauen Sie jetzt bitte in Ihr E-Mail-Postfach. Erst wenn Sie auf den Bestätigungslink klicken, wird Ihre E-Mail an die EU-Kommission weitergeleitet. Bitte kontrollieren Sie gegebenenfalls Ihren Spam-Ordner und nehmen Sie unsere Adresse aktion@bund.net in Ihr Adressbuch auf, damit Sie zukünftig unsere Post ohne Verzögerung erhalten.