Für eine europäische Agrarwende - für ein Living Land

Die Europäische Kommission bereitet derzeit die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) vor. Damit wird die Zukunft des europäischen Nahrungsmittel- und Agrarsystems entscheiden. Die Kommission hat zu diesem Zweck eine öffentliche Konsultation gestartet, an der jeder teilnehmen kann. Um Ihnen die Teilnahme zu erleichtern, laden wir Sie ein mit den folgenden Antworten und der Hilfe unseres Tools an der Konsultation teilzunehmen. Ihr Name, Ihre E-Mail Adresse (wird anonym bleiben) und diese Antworten werden direkt an die Europäische Kommission übermittelt.

Erheben Sie jetzt Ihre Stimme für Living Land

Lesen Sie die Fragen und Antworten zur Zukunft der GAP.

  • „Welches sind die größten Probleme/Hindernisse, weshalb mit der derzeitigen Politik die Ziele nicht erreicht werden? Was sind die Ursachen für diese Probleme?“

    Die GAP fördert keine nachhaltige Landwirtschaft, da sie hauptsächlich darauf ausgerichtet ist, einer kleinen Zahl von großen Betrieben zugute zu kommen. Sie scheitert auch dabei, die Umsetzung und Durchsetzung der EU-Umweltgesetzgebung und weiterer, den Ernährungs- und Landwirtschaftssektor betreffenden Bestimmungen zu unterstützen, wie beispielsweise im Bereich Tierwohl und Gesundheit.

  • „Welche Elemente der derzeitigen GAP sind am komplexesten bzw. mit dem größten Aufwand und warum?“

    Die derzeitige Politik (hauptsächlich Direktzahlungen aus der 1. Säule) ist eine Belastung sowohl für die Bürgerinnen und Bürger der EU, als auch für die Natur; Trotz des immensen Budgets, scheitert sie bei der Erbringung von konkreten Umwelt- und sozialen Leistungen in Schlüsselbereichen, wie beispielsweise Arbeitsplätze, Wirtschaft im ländlichen Raum, Gesundheitswesen, Lebensmittel, Klima und Biodiversität.

  • „Halten Sie es für eine modernisierte GAP für erforderlich, weitere Ziele hinzuzufügen? Wenn ja, welche?“

    Eine modernisierte GAP sollte die Transformation hin zu einem nachhaltigen Ernährungs- und Landwirtschaftssektor unterstützen, die Umwelt schützen und tatsächliche gesellschaftliche Leistungen für alle Bürgerinnen und Bürger, inklusive der Landwirte, ermöglichen. Schädliche Subventionen müssen beendet werden und die GAP muss zur Erreichung der Globalen Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs) beitragen, dies schließt die Bekämpfung des Klimawandels mit ein.

  • „Haben Sie konkrete Vorschläge, wie die GAP vereinfacht und der Verwaltungsaufwand für Landwirte/Begünstigte (oder öffentliche Verwaltungen) verringert werden könnte? Bitte führen Sie Ihre Vorschläge näher aus und erläutern Sie die Gründe.“

    Die Subventionen der 1. Säule sollten ersetzt werden durch Anreize, die an zielgerichtete (und messbare) gesellschaftliche und umwelt- /naturschutzfachliche Anforderungen geknüpft sind.

  • „Haben Sie weitere Anregungen zur Modernisierung der GAP?“

    Ich stimme der LivingLand-Vision (www.living-land.org) zu. Die neue Agrarpolitik der EU muss fair, ökologisch nachhaltig, gesund und mit globaler Verantwortung gestaltet werden. Der politische Prozess sollte offen und transparent sein und alle relevanten Sektoren/Behörden (insbesondere Naturschutz, aber auch Klimaschutz, Entwicklungshilfe, Gesundheit etc.) mit einbeziehen.

Für eine europäische Agrarwende – für ein Living Land

Europas Agrarsystem funktioniert nicht mehr, es zerstört Klima und Umwelt und lässt unsere ländlichen Regionen im Stich. Teilen Sie der Europäischen Kommission mit, dass es an der Zeit ist für eine radikale Reform der Europäischen Agrarpolitik, damit wir unsere Natur und unsere eigene Gesundheit schützen, und unseren Landwirtinnen und Landwirten helfen können. Erheben Sie jetzt Ihre Stimme! Sagen Sie JA zu Living Land

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Ihr Aufruf für ein Living Land wurde der EU-Kommission geschickt! Um sicherzustellen, dass unsere Natur und unsere Landwirtinnen und Landwirte eine Zukunft haben, brauchen wir mehr Stimmen. Teilen Sie die Aktion in Ihren Netzwerken oder mit Freunden und Familie.